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Doventor

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| Nr.863
Doventor. Portalhäuser, Leute,
Litfaßsäule.
Verlag Büsing Nr.1116.
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Obwohl
diese Karte erst am 7.9.1930 versandt wurde,
reiht sie sich, vom Motiv her, doch ein in die
Zeit vor dem ersten Weltkrieg, entstand also
mindestens 15 Jahre vor dem Versand.
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Herrn
Carl Heinz Witte, Adr. Herrn Gerdes,
Spiekeroog, Hotel Inselfrieden.
Passend hier auch ein historsiches Bild auf
jener Hotel-Webseite.
Bremen,
den 7.9.30 Herzlichen Gruß von
Vater Mutter und Manni von Onkel Ernst Erna
und Tante Anni. Du kommst hoffentlich bald
wieder.
Erna und auch ich kamen
ja nicht zu Euch gehn und haben jetzt Zeit
dazu.
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Die
Aufnahme hier exakt um 3:00 Uhr und mit
Werbung für Zigaretten osmanischer Herkunft auf
der Litfaßsäule.
Dieses Bild ordne ich mal, zusammen mit der
unteren Nr.171 als die beiden leicht älteren
Motive gegenüber der Nr.399 ein, da hier noch
nicht die kleine Straßenlaterne rechts steht,
die
man damals bestimmt erst noch neu und
zusätzlich aufgestellt hat, anstatt sie zu
entfernen wie entsprechend heutzutage z.B. in
Berlin auf der Stadtautobahn aufgrund von
mittlerweile
viel zu hohen Unterhaltskosten der Beleuchtung
sowie vor allem wegen des Klimawa... ähm
Klimaschutzes und wegen Lichtverschmutzung.
Ja, die Lampen dort wurden tatsächlich
abgeschaltet und jene Gründe wirft die
Google-KI als Antwort auf die Frage nach dem
Warum auch tatsächlich so aus -> kannste
dir nich' ausdenken!
Erst recht nicht in Chongqing kannste dir
sowas Dusteres ausdenken... z.B. hier, hier... oder auch hier und hier in Shenzhen oder hier in Shanghai.
Und der kleine Infokasten (ein solcher ist es
wahrscheinlich), der unter dem Torbogen links
an der Wand vor der Tür hängt, ist auf der 399
nicht mehr vorhanden. Das Fenster davor
sieht auf der 171 allerdings auch aus wie ein
Kasten, es wird aber an der Art der
Colorierung liegen, dass das Fenster dort nach
außen gestülpt wirkt. Auf alle Fälle liegen
hier die
oberen beiden Motive zeitlich näher
beieinander.
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| Nr.171
Doventor! Auf der Karte mit ! geschrieben.
Gelaufen 1911.
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Kaum
macht einer ein Foto, schon versammeln sich
gleich wieder einige Lausebengels, ein paar Rotzlöffel!
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| Nr.399
Am Doventor. Tram unverkennbar zum Holzhafen.
25.12.1913 nach England.
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| Nr.480
Doventor-Eck. Kein Datum, weil Marke ab (der Schrift
nach ziemlich sicher vor 1910), an Fam. Behrens in
Holtdorf bei
Twistringen.
KI-nachcoloriert.
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Hier
der Blick in die entgegengesetzte Richtung der
171, denn das "Post Amt"- Schild ist hier am
rechten Portal, nebst Uhr davor im dunklen
Dunkel, also im Dunkeln.
Oben ist's umgekehrt.
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| Nr.746
Doventorstrasse mit Geschäften, Robert Exner.
Nicht gelaufen.
KI-nachcoloriert.
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Nocheinmal
von der anderen Seite, Blick aufs Torhaus.
Aufnahmezeitpunkt im Vergleich zu oben ist
schwer zu sagen. Hier ist entweder die Tram noch
eingleisig
oder es handelt sich um eine Engstelle, die auf
Höhe des Wagens gleich wieder zweigleisig wird.
Das helle Haus rechts könnte ein älteres
kleineres sein als oben,
es könnte aber auch das eigentliche Eckhaus noch
dahinter stehen. Linke Hausreihe ist 1:1
identisch. Auf dem Wandschild, welches sich über
dem weissen
Robert Exner in dessen Schaufenster
spiegelt, steht: ...rapar * Wäsche Mey
& Endlich (lässt sich ja ganz
einfach im Fotoprog spiegeln und somit lesen).
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| Nr.290
Hauptdepot der Feuerwehr. Am
Wandrahm. 20.1.1914, Braunschweig.
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ABER
ICH WILL FEUERWEHRMANN WERDEN
!!! LOL... ein feuerspeiender
Drache, der Feuerwehrmann werden will! Das
ist ja etwa vergleichbar widersprüchlich,
als würde auch nur einer von Ali Babas 40
Räubern Naturwissenschaftler werden
wollen. Das sei ja sozusagen schon
genetisch unmöglich, mag man meinen...
aber lassen wir
Grisu selbst zu Wort kommen -> Zitat:
"Es
darf in unserer Welt keine Brandstifter
mehr geben! Die Welt braucht kein Feuer,
die Welt will Blumen haben! Ich schäme
mich, das Kind eines feuerspeienden
Drachens zu sein!
Ich werde alles tun, um das Feuer, das
in mir schwelt,.zu ersticken - für
immer! Es wird Zeit, dass wir Drachen
ein soziales Gewissen entwickeln und
unseren Beitrag zum Fortschritt
leisten!"
Dass
einige Jugendfeuerwehren Grisu als
Maskottchen haben, sozusagen als
"Schutzpatron" zeigt, dass wir Menschen
mittlerweile nicht mehr nur Götter als
Patron, Symbol und
Vorbild verehren, sondern auch von uns
selbstgeschaffene Kunstfiguren. Und dass
Kunstfiguren, also virtuelle Wesen und
auch Roboter, unser aller Leben aktiv und
eigenständig
charakteristisch beinflussen -> dieser
Trend wird noch zunehmen, ja er steht.
erst gerade am Anfang der Entwicklung,
kann man feststellen. Wir Menschen sind
nicht nur selbst
Geschöpfe, wir entwickeln sogar selbst
wieder neue, eigenständige Wesen mit
Charakterzügen, mit Sinnen zur
Orientierung in der Umwelt (Roboter) und
wahrscheinlich sehr bald
auch mit eigenem Willen für subjektive
Entscheidungen und im letzten Schritt mit
der Möglichkeit zur Selbstreflexion des
Wesens mittels eigener Seele.
..
Aber zurück zur Feuerwehr: Mutige
Feuerwehrmänner könnte man heutzutage
durchaus so einige mehr gebrauchen, denn
die Brandherde innerhalb der Gesellschaft
haben leider
stark zugenommen! Feuerwehrmann ist auf
alle Fälle immer dann ein Beruf mit
Zukunft, wenn mal wieder ein paar
Weltkriege vor der Tür stehen -> damals
ja so eingetreten.
Kaum ein Haus, das nicht gebrannt
hätte...
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| 485
Hauptfeuerwache mit
Besatzung. Ng.
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Älterer
Zustand wohl derselben
Wache, denn da der Titel
hier ebenfalls
"Hauptfeuerwache" (oben
"Hauptdepot") lautet,
schätze ich mal,
es wird der gleiche
Standort am Wandrahm sein,
ggf. vllt der Neubau noch
etwas versetzt, aber
gleiche Gegend
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| Nr.292
Bürenstrasse mit
Michaeliskirche. 18.11.1907,
Frl. Karoline Frank, Wien.
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xx
| 723
Blick in die Contrescarpe
am Doventhor. Schwan-Apotheke
von Heinrich Peschken.
Alb-Nr.187.
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Dies
müsste ziemlich genau der
Blick nach links von der
obigen 292-Bürenstrasse
sein. Denn der Brunnen
oben steht wohl schon an
den Wallanlagen.
Laut Plan biegt hier im
Bild die Strassenbahn vom
Doventhor kommend nach
Westen in die Contrescarpe
ab, links die
Wallanlangen.
Hinten sehen wir schon die
Eisenbahnbrücke, unter der
die Contrescarpe in die
Nord Strasse mündet (Bild
Nr.614 -> Stadtteile
-> Utbremen).
An
den Bademeister der
Mühlenbauanstalt der
Firma A.G.K.
Braunschweig.
Viele Grüsse sendet
Hermann Pfeiffer.
Am
31.12.1906.
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