
| Von Nr.257
Hotel Alberti, aufgestockt.
Aufnahme vor 1931.
Siehe auch: Am Bahnhof.
KI + Handarbeit.
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Dieses Bild sollte
eigentlich ein
"mal-eben-schnell-reingesetzt-Bild" werden,
wurde dann aber als das bisher Achte zugleich
das aufwendigste.
Dabei habe ich noch nicht einmal die Schriften
über den Läden korrigiert. Links hinten dürfte
wohl irgendetwas mit "Lloyds" und "Missler"
stehen.
Zwar sah das ausgewählte Basisbild schon sehr
gut aus, es kommt dann aber, wie immer, so
eins zum anderen.
Denn so kleine Details wie z.B. die Fahnen-
oder Lampenhalterstange in der Mitte, das
kleine Geländer links neben der Tür, die
Türgriffe, die
Treppenstufen hinter der Tür oder das
Stuckelement vorn auf dem Balkon -> das
macht er/sie mir nicht einfach so. Da muss ich
'ne Menge
tricksen, bis ich das ausgeworfen kriege, oder
ich muss sowas letztlich ganz eigenständig per
Hand malen. So waren z.B. ein paar Figuren
zu modern-modisch gekleidet, da musste ich
ummalen, damit die dann etwas mehr nach
20er-Jahre aussehen.
Vom Größenverhältnis her sind die Figuren aber
richtig, wie man auf dem Foto erkennt, denn
damals waren Eingangsportale und Türen und
auch die Raumhöhen ja durchaus oft so völlig
überdimensioniert und eigentlich kaum noch
praktikabel zu benutzen. Aber dafür wiederum
sehr
ästhetisch und sehr schön im Stadtbild
anzusehen.
Die Masten sind keine Laternen, da fehlt also
nicht der Kopf, sondern sind die Halterungen
für den Fahrdraht der Straßenbahn.
All diese diese fummeligen Kleinteile kommen
mir beim "Bauen" wie ein Beschlagteilsatz im
Schiffsmodellbau vor - man muss ihn nicht
zwingend
zum Grundmodell hinzukaufen, er macht aber
letztlich den Reiz des Modells aus, wenn man
dann nicht nur den groben Rumpf hat, sondern
der
Blick am fertigen Modell auf den ganzen bunten
Pinökelkram gelenkt wird, wenn es eben mit
reichlich erzählerischen Details aufwarten
kann.
Faszinierend finde ich hierbei (hier im Bild)
immer auch, dass die Plazierung der
Modellfiguren ja nicht völlig willkürlich ist,
sondern dass sich
diese Konstellation vor rund 100 Jahren im
Prinzip tatsächlich so zugetragen hat (kleine
Änderungen ja, aber im Grundsatz fand das so
statt).
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